6. Erfolgskontrolle der Fischdurchgängigkeit (2015 bis 2016)

Die 6. Erfolgskontrolle der Fischdurchgängigkeit wurde im März 2015 gestartet. Bereits wurden fünf Erfolgskontrollen durchgeführt und gleich viele positive Zwischenberichte von unabhängigen Prüfern erstellt. Die aktuelle Kontrolle dauert ein volles Jahr und ist in Zusammenarbeit mit dem Kanton Aargau angelaufen. Die Untersuchung wird an einem längeren Flussabschnitt mit für Fische ungefährlicher und x-fach erprobter RFID / PIT-Tags-Technologie (Radio Frequency IDentification – Passiv Integrated Transponder) durchgeführt.

Fische, Krebse, Schnecken oder andere Lebewesen haben drei Möglichkeiten, das Wasserwirbel-System unbeschadet zu durchwandern: 1. durch den Rotorbereich 2. durch das Umgehungsgewässer 3. durch die Fischpassage / Schleusensystem

Unabhängige Organisationen bestätigen dies bereits mit fünf positiven Zwischenberichten. Die drei oben erwähnten Passagen (Durchgänge), welche Fischen, Krebsen etc. den Durchgang durch die Wasserwirbel-Anlage ermöglicht, werden bei allen Projekten immer integriert. So auch an der Anlage „Dr. Bertrand Piccard“ in Schöftland bei Aarau. Der integrierte Fischpass wie auch das Umgehungsgewässer stehen den Flussbewohnern ebenso zur Verfügung wie die Möglichkeit, sich selbst unbeschadet auf- und absteigend durch den Rotorbereich zu bewegen. Um die Fisch- und Lebewesendurchgängigkeit wissenschaftlich und abschliessend zu beweisen, laufen aktuell weitere umfassende Erfolgskontrollen in der Schweiz und Deutschland/EU. Diese werden die bereits fünf positiven Zwischenberichte der Fischbewegungen und –wanderungen belegen. Hightech im Einsatz Mit modernsten Methoden wie Unterwasserkameras, RFID / PIT-Tags-Technologie (Radio Frequency IDentification – Passiv Integrated Transponder) laufen diese aktuellen wissenschaftlichen Studien noch bis mindestens 2016 und werden umfassend dokumentiert.

Im März 2015 wurden an der Wasserwirbel-Anlage in Schöftland zuerst fünf Antennen aufgestellt. Danach wurden resp. werden Fische an verschiedenen Orten gefangen „gechippt“. Die fast gleiche Technologie wird auch bei Hunden verwendet. Zu den Hauptwanderzeiten der Fische im 2015 wird zusätzlich der Fischabstieg mit Hamen (Netzen) überprüft.

  •  Anfangs Mai bis Mitte Juni: Laichwanderung der Barben
  • September: Ausbreitungswanderung von Schneider, Rotauge und andern Weissfischarten

Der Hamen besteht aus einem langen Netz, das an einem Metallrahmen befestigt wird. Am unteren Ende des Netzes befindet sich ein feinmaschiger Netzsack mit Öffnungsmöglichkeit zur Entnahme der Fische. Das Netz muss relativ häufig kontrolliert bzw. entleert werden, da sonst durch Treibgut (im Sommer Wasserpflanzen und Grünalgen, im Herbst Falllaub) der Druck zu gross und das Netz beschädigt werden könnte. Bei der Entnahme der Fische werden Art, Länge und Zustand bestimmt. Es ist vorgesehen, dass der Hamen zwei Mal für eine Zeitspanne von ein bis zwei Wochen eingesetzt wird. Zur Durchführung der mehrmals täglichen Kontrollen im Abstand von 1 bis 4 Stunden (je nach Treibgutanfall) werden lokale Fischer und freiwillige Helfer eingesetzt.

Freiwillige Helfer gesucht

Für die Durchführung der oben aufgeführten Massnahmen suchen wir Freiwillige. Dies vor allem für die Unterhaltsarbeiten am Hamen (Mai bis Mitte Juni und im September 2015). Interessierte melden sich bitte direkt bei schmid@gwwk.ch.

Kosten für die 6. Erfolgskontrolle der Fischdurchgängigkeit:

Die Genossenschaft Wasserwirbel Konzepte Schweiz rechnet mit CHF 45‘000.- bis 50’000.- inkl. der Kosten für das Hilfspersonal (Fischer, Helfer, Material etc.). Daher suchen wir weitere Freunde, Investoren, GenossenschafterInnen und Sponsoren, welche uns bei der 6. Erfolgskontrolle der Fischdurchgängigkeitsprüfung finanziell unterstützen. Wir freuen uns auf Überweisungen via http://gwwk.ch/contact/contact-us/ auf das dafür bestimmte Konto der Raiffeisenbank BIC/SWIFT: RAIFCH22 IBAN: CH15 8072 3000 0030 4357 9

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